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01.06.2010

VSTR feiert Betriebsjubiläum

{alt} Bilder kann vergrößert werden VSTR Rodewisch feiert in diesem Jahr nicht nur 20. Gründungsjubiläum. VSTR ist mit 500 Beschäftigten und 60 Millionen Euro Jahresumsatz auch das größte in Sachsen ansässige Tiefbauunternehmen. Zu den Referenzobjekten der Firma gehören Teilstücke der A 72, Ortsumgehungen in Thüringen und Sachsen, die Vogtland Arena, aber auch die Außenanlagen des Olympiastadions oder das Gelände um die Amerikanische Botschaft in Berlin.

"Wir bilden immer noch selbst aus", berichtete Geschäftsführer Franz Voigt während eines Unternehmensbesuches des Sächsischen Wirtschaftsministers Sven Morlok und des FDP-Bundestagsabgeordneten Joachim Günther. Dabei müsse in den Schulen die Werbetrommel gerührt werden, um geeignete Azubi-Anwärter zu finden. Diese hätten nach ihrer Ausbildung auch reelle Chancen in eine Festanstellung übernommen zu werden. "Das entscheidet bei uns der Polier vor Ort. Der weiß am besten, wer unserem Unternehmen weiter helfen kann."

Sven Morlok machte keinen Hehl daraus, dass im Freistaat Sachsen die Zeit der großen Straßen-Neubau-Projekte erst einmal vorbei ist. Vor allem im Bundesfernstraßenbereich. Der Freistaat, der sich nicht neu verschulden will, werde sparen - in allen Bereichen. Jedoch sei man sich in der Koalition einig, dass alle Mittel, die vom Bund beziehungsweise der EU gegeben werden - etwa für den Staats- und Kommunalstraßenbau, von Sachsen kofinanziert werden. Gut wäre, wenn sich die Betriebe frühzeitig darauf einstellen, dass in den kommenden Jahren mehr Erhaltungsmaßnahmen finanziert werden.

Um die wenigeren Gelder für Neubauten so effektiv wie möglich einzusetzen, möchte Sven Morlok eine Diskussion über Standards führen. Könne man Straßen vielleicht auch kostengünstiger als bisher bauen - indem man zum Beispiel billigere statt Granitborden setzt? "Wenn wir uns darauf verständigen könnten, verschiedene Standards aufzugeben, hätten wir Geld für mehr Projekte zur Verfügung", so Morlok.

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