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Meldungen

In Erinnerung an Eckardt Scharf

Die Liberalen des Vogtlandes trauern tief betroffen um Eckardt Scharf.
Er war langjährig stellvertretender Kreisvorsitzender der Liberalen im Vogtland und gewählter Stadtrat in Oelsnitz. Im Kreistag war er als Kreisrat und beratender Bürger tätig. Ehrenamtlich war er Vorsitzender des Freundes- und Förderkreis Julius-Mosen-Gymnasium Oelsnitz. Im VSV Oelsnitz war er aktives Mitglied und langjähriger Vorsitzender und prägte den Volleyballsport. Als Mitbegründer des Verein Vogtland 89 e.V. engagierte er sich für die Vermittlung von Zeitgeschichte der SED-Diktatur an die jüngere Generation. Zuletzt war er stellvertretender Vorsitzender der Freien Oelsnitzer Bürgerschaft und kandidierte bei den Kommunalwahlen im Mai 2019.
Eckardt Scharf setzte als Liberaler im Kreis und seiner Heimatstadt Impulse als Ideengeber. Er war ein Macher: Er hatte das Herz auf der Zunge und redete wenn nötig Tacheles. Doch brannte er für eine Sache und war davon überzeugt, gewann er Andersdenkende für seine Ideen. Ein besonderes Anliegen war ihm die kulturelle Entwicklung seiner Heimatstadt Oelsnitz. In seiner Tätigkeit als Stadtmarketingchef setzte er Impulse.
Er verfasste Publikationen zur „Erlebten Geschichte am Eisernen Vorhang- Grenzerfahrungen im Sächsischen Vogtland 1945 – 1989.
Im Sinne von Eckardt Scharf werden wir ein Miteinander der Generationen weiter leben und den Dialog fortsetzen.
Die Liberalen im Vogtland verlieren mit ihm einen aktiven, weltoffenen
Streiter für bürgerschaftliches Engagement. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und den Angehörigen.

Der Kreisvorstand der FDP Vogtland
Januar 2020

Landtagswahl 2019 Wahlkreis 1

Die politischen Ziele von Sven Gerbeth (FDP)

1. Plauener Interessen müssen in Dresden viel deutlicher angesprochen und besser durchgesetzt werden.

Nicht erst das Trauerspiel um die Dittes-Oberschule, die Posse um die Hausmeisterstelle an der Staatlichen Studienakademie und der marode Trainingsplatz beim 1. FC Wacker, auch viele andere Beispiele aus der Vergangenheit haben deutlich gemacht: Die Plauener Landtagsabgeordneten und der Oberbürgermeister sprechen viel übereinander, schreiben sich Briefe und Mails und erklären wortreich, warum etwas nicht geht, anstatt gemeinsam mit aller Kraft im Interesse der Stadt zu handeln. Plauen muss in Dresden endlich wieder mit einer Stimme sprechen - und zwar klar und deutlich. Das traue ich mir zu, ohne stets zuerst die „parteipolitische Karte“ spielen zu müssen.

2. Der Freistaat Sachsen muss für eine bessere Finanzausstattung der Landkreise, Städte und Gemeinden sorgen.

Es ist zwar gut und schön, wenn Bundes- und Landespolitiker (insbesondere oft vor Wahlen) vor Ort gönnerhaft Schecks oder Fördermittelbescheide überreichen. Ich bin der Meinung, dass diese von uns allen erwirtschafteten Steuergelder auch ohne Umwege und in viel größerem Umfang als bisher den Landkreisen, Städten und Gemeinden direkt zur Verfügung gestellt werden können und müssen.

3. Wort und Tat müssen bei Politikern im Einklang stehen.

Die Menschen im Land haben ein feines Gespür dafür, wenn Wort und Tat bei Politikern nicht zusammenpassen. Wer für Werte wie soziale Verantwortung, Toleranz, Ehrlichkeit, Fairness und Respekt eintritt, der sollte diese Werte auch im Umgang mit seinen
Mitarbeitern und mit allen Menschen, die ihm anvertraut sind, beständig pflegen und leben. Ich wage nicht zu behaupten, dass mir dies stets einhundertprozentig gelingt, aber