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Aktuelle Pläne zur Verlegung der Berufsausbildung aus dem Vogtland

Die aktuelle Situation an den vogtländischen Berufsschulen ruft bei den Liberalen große Besorgnis hervor. Vor dem Hintergrund angekündigter Schließungen von Ausbildungsgängen fordert der Kreisverband der FDP schnelles Handeln.

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Dazu sagt der Kreisvorsitzende Dirk Heinze: „Sollten über 240 Azubis die Berufsschulen Anne Frank, e.o.plauen und Vogtland zeitnah verlassen müssen und ganze Ausbildungsgänge ersatzlos gestrichen werden, ist dies ein Skandal. Ob die Kochausbildung in Falkenstein oder die Textilausbildung in Reichenbach oder Plauen: hier werden ohne Rücksicht auf die Situation der Schüler, ihrer Familien und der Betriebe Strukturen aufgegeben, auf die das Vogtland angewiesen ist. Die Industrie, das Handwerk, nicht zuletzt die Gastronomie und der Tourismus brauchen gut ausgebildete Fachkräfte und können es sich nicht leisten, die Ausbildung nach Zwickau, Schneeberg oder gar Limbach-Oberfrohna abwandern zu lassen.“

Bereits die Antwort auf eine Anfrage von Kreisrat Veit Bursian vom 17.02.2026 ließ erkennen, dass der Landkreis die Gefahr offenbar nicht realistisch eingeschätzt und kaum initiativ geworden ist. Darin verweist die Amtsleiterin für Wirtschaft und Bildung bei der Frage, ob es geplant sei, Ausbildungsberufe im Vogtlandkreis nicht mehr anzubieten oder zu verlagern, dies liege „nicht in der Hand des Vogtlandkreises“. Dirk Heinze dazu: „Wenn der Landkreis Träger von Bildungseinrichtungen ist, hat er ein eigenes Interesse an dessen Erhalt. Hier darf man als Bürger mehr Verantwortungsbewusstsein und aktives Handeln verlangen. Die Auszubildenden kommen zudem nach Aussage der Verwaltung nicht nur aus dem Vogtland, sondern aus 11 Bundesländern. Das ist ein Standortfaktor! 

Wir fordern daher die Verantwortlichen, vor allem den Beigeordneten auf, sich gemeinsam mit der Regionalkammer der IHK mit aller Kraft gegen diese Pläne des Freistaates zu stemmen.“