Die FDP Vogtland stellt ihr Team neu auf
Dirk Heinze, Kai Neubert und Luisa Strobel
Im erweiterten Vorstand wurden Veit Bursian, Ralf Oberdorfer, Eckart George, Andreas Ebneth, Werner Pilz, Dr. Lino Markfort, Christof Puschmann und Christian-Frank Knobloch im Amt bestätigt. Neu hinzu kommen Kerstin Winzer (Plauen), André Ludwig (Weischlitz), Torsten Schnurre (Bad Brambach) und Rainer Pietschmann (Plauen). Ehrenvorsitzender Joachim Günther (Theuma) wird weiterhin die Arbeit des Kreisverbandes unterstützen.
Nach der Wahl äußerte sich der wiedergewählte Kreisvorsitzende Dirk Heinze: „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, die im Votum unserer Mitglieder zum Ausdruck kam. Noch wichtiger ist es, dass wir ein Team sind. Mandatsträger in Stadt- und Gemeinderäten sowie aus dem Kreistag, erfahrene Selbstständige und Angestellte, aber auch junge Leute, die am Beginn ihrer Karriere stehen - alle im neu gewählten Vorstand eint der Wille, sich für das Vogtland zu engagieren. Und gleichzeitig können wir dazu beitragen, unserer Partei neue Kräfte zu verleihen, damit wir auf Landes- und Bundesebene bald wieder vertreten sind.“
Besonderes Gewicht erhielt der Rückblick auf den Freiheitsgipfel am 10. Oktober in Mödlareuth. Die Veranstaltung brachte fast 50 liberale Mitglieder und Gäste aus Sachsen, Thüringen und Bayern am Dreiländereck zusammen, um über Freiheit und die politische Ausrichtung der FDP zu diskutieren. Der Kreisverband entschied, den Freiheitsgipfel künftig jährlich durchzuführen und dazu profilierte Referenten einzuladen. Er soll zum festen Treffpunkt für den Austausch über Ländergrenzen hinweg werden und die Verbindung zwischen der Erinnerung an die Freiheitsbewegung von 1989 und aktuellen Zukunftsfragen stärken. Weitere Höhepunkte des Jahres 2026 waren der Ost-West-Dialog am 11. März in Plauen mit Nils Dormann und Jörg Sand aus Nordrhein-Westfalen und das Sommerfest am 13. Juni in Rotschau.
Für die kommende Amtsperiode setzt Dirk Heinze auf eine klare Aufgabenverteilung im Team und mehr Sichtbarkeit in der Region. „Unser politischer Schwerpunkt liegt auf der Sicherung der Bildungsangebote, die Unterstützung der regionalen Wirtschaft und des Handwerks sowie der vielen Vereine, die sich für unser Vogtland engagieren. Sie brauchen eine glaubwürdige Stimme, kein Trostpflaster. Trauen wir uns auch mehr Veränderungsfähigkeit zu, damit wir künftig besser aufgestellt sind. Als Region im Herzen Europas, die Chancen und Lebensqualität bietet.“
Der Kreisverband hat derzeit mehr als 100 Mitglieder. In seiner konstituierenden Sitzung am 4. November in Plauen kann der Vorstand wieder zwei neue Mitglieder begrüßen. Die FDP gewinnt so wieder neue, an politischer Mitarbeit interessierte Vogtländerinnen und Vogtländer.