FDP Vogtland fordert mehr Agilität und Innovation in der Wirtschaftsförderung
Die FDP Vogtland fordert angesichts der anhaltenden Krise stärkere Anstrengungen der Wirtschaftsförderung im Landkreis. Dazu sagte heute der Kreisvorsitzende Dirk Heinze:
„Die Infrastruktur-Milliarden des Bundes dürfen am Vogtland nicht vorbeigehen. Es gilt, diese vorrangig für nachhaltige wirtschaftspolitische Zielsetzungen einzusetzen, damit daraus auch langfristige Effekte für unsere Region entstehen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht nachvollziehbar, dass die Abteilung Wirtschaftsförderung im Landratsamt defensiv bis nahezu unsichtbar agiert.“
Die Chancen für die Region schätzt die FDP Vogtland dabei durchaus höher als anderswo ein.
„Wir haben mit unserer günstigen Lage nahe Bayerns, Thüringens und Tschechiens sowie den gut ausgebildeten Fachkräften beste Voraussetzungen, um neue Unternehmen bei uns anzusiedeln und vorhandene Firmen zu stärken. Das setzt aber mehr Agilität und Zukunftsorientierung voraus“, unterstreicht Heinze, der selbst 12 Jahre Unternehmer war. Und der Vorsitzende der Kreistagsfraktion und langjährige Oberbürgermeister von Plauen, Ralf Oberdorfer, ergänzt:
„Die Förderung von traditionellen vogtländischen Kernkompetenzen kombiniert mit der Ansiedlung von zukunftsfähigen Technologien in Verbindung zur Dualen Hochschule in Plauen ist mein dringender Rat. Die Bereitstellung von Ansiedlungsflächen an der A 72 , vorzugsweise in Herlasgrün und Oberlosa, ist zu forcieren. Wir sind ein konstruktiver Partner, wenn es hier um Ideen und Kontakte geht.“