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Veranstaltung der FDP-nahen Friedrich Naumann Stiftung im Malzhaus Plauen – „Bekenntnisse zu Einheit und Freiheit“

Die Veranstaltung begann mit einer Filmvorführung „In Zeiten des abnehmenden Lichtes“ von Matti Geschonneck in dem es um das Ende der DDR ging. Mit großer Aufmerksamkeit wurde dies von den Anwesenden aufgenommen. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion statt. Joachim Günther (MdB a.D.), Sven Gerbeth (Stadtrat) und Lutz Rathenow, Lyriker und Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, diskutierten zum Thema Einheit und Freiheit und legten Ihre Sichtweisen dar. Neben den historischen Erfahrungen sind auch gegenwärtige Themen zum Rechtextremismus und den jüngsten Ereignissen in Berlin angesprochen worden. Unter der Moderation von Fr. Prof. Ilse Nagelschmidt wurde eine sachlich angeregte Diskussion geführt.
Der Oberbürgermeister der Stadt Plauen, Ralf Oberdorfer stellte in einem Grußwort heraus, dass das Interesse der jüngeren deutschen Geschichte, 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution 1989/90 ungebrochen hoch ist, das hätten zahlreich besuchte Veranstaltungen im Vorjahr gezeigt. Gleiches wünschte er sich auch für das Jubiläumsjahr 30 Jahre deutsche Einheit. Die Plauener hätten sich bei der ersten Demonstration am 7. Oktober 1989 intelligent und mutig verhalten, sagte zum Schluss Lutz Rathenow. Ein solches Verhalten wünscht er sich auch für die jetzige Zeit.